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Oberfräsen für die Holzbearbeitung

Eine Oberfräse verschafft dem Holzwerker viel Raum für seine Kreativität und Gestaltungsfreiheit in der Holzbearbeitung. Sie wird mit der Hand an das Werkstück geführt. Alternativ kann die Handoberfräse auch stationär mit einem Frästisch betrieben werden. Mit einer präzise gebauten Fräse lassen sich eine Reihe von Holzverbindungen, Nuten- und Zapfenverbindungen, sowie Schwalbenschwanz- und Zinkenverbindungen herstellen. Die Oberfräse wird auch zum Kantenbearbeiten, Gravieren, Bündigfräsen und zur Konterung von Arbeitsplatten verwendet.

Für wen eignen sich Oberfräsen?

All unsere Oberfräsen sind für professionellen Gebrauch ausgelegt und wenden sich an Schreiner, Tischler, Zimmerer, sowie ambitionierte Handwerker, die das Möbelbauen oder Schreinern zu ihrem Hobby machen und deren Anspruch über das übliche Baumarktniveau hinausgeht. Unsere Auswahl wird nicht vom Bekanntheitsgrad der jeweiligen Marke bestimmt, sondern basiert auf langjähriger Erfahrung und Zusammenarbeit mit Anwendern.

Welches Zubehör benötige ich für meine Oberfräse?

In unserem Online-Shop finden Sie ein breites Sortiment an Oberfräser und Zubehör, wie KopierringeFrässchablonen oder Spannzangen. Wir achten sehr auf Kompatibilität der Oberfräsen mit den Zubehörteilen. Für die nötige Sicherheit beim Fräsen sorgen unsere Atemschutzmasken.

Welche Marken und Hersteller von Oberfräsen gibt es?

Es gibt eine Vielzahl an namhaften Herstellern für Oberfräsen. Bei uns finden Sie eine große Auswahl der bekanntesten Marken. Hier die verschiedenen Marken im Vergleich:

Festool Oberfräsen zählen heute zu den besten und ausgereiftesten Maschinen am Markt. Ein breites Zubehör-Sortiment rundet das Angebot von Festool ab.

Die Mafell Oberfräse ist eine kraftvolle Fräse und vor allem bei Zimmerern sehr beliebt. Die LO 65 Ec arbeitet absolut präzise, trotz ihrer Leistung und ihres Gewichts.

Oberfräsen von DeWALT schneiden ähnlich gut ab und erinnern aufgrund ihrer Bauweise an die alten ELU Geräte.

Alle TREND Oberfräsen sind nahezu mit allem Zubehör kompatibel und absolut professionell verarbeitet. TREND ist die führende Marke in England für die Holzfrästechnik.

Die PERLES Handoberfräsen zeichnen sich durch ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis, professionelle Qualität und hohe Präzision zu einem verhältnismäßig moderaten Preis aus. Perles Oberfräsen sind mit TREND Zubehören kompatibel.

Oberfräsen von TRITON gelten als robuste Geräte im mittleren Preissegment und sind sehr beliebt bei unseren Kunden, da Sie sowohl für den Tischeinsatz, als auch für den Freihandbetrieb geeigenet sind.

Oberfräsen

Die Normänderung für stationäre Oberfräsen

Seit dem 21.12.2021 gibt es am Markt für handgeführte Oberfräsen eine neue Regelung. Diese Normänderung besagt, dass handgeführte Fräsen nur noch mit Wiederanlaufschutz produziert werden dürfen. Beim Selbstbau eines Frästisches stehen Ihnen in Zukunft diese drei Optionen zur Verfügung:

  • Kauf einer "alten" Oberfräse, ohne Wiederanlaufsschutz - solange Bestand verfügbar
  • Kauf einer Frästischkombination: Fräsmotor und Oberfräsenlift - Fräsmotoren sind nicht von der Norm betroffen
  • Kauf einer normkonformen Oberfräse - sobald verfügbar
 

Weitere Fragen zur Normänderung beantworten wir Ihnen in unseren FAQs.

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Spannzange ER16 Ø8 mm (Präzision)

Präzisions-Spannzange ER16 | Ø 8 mm
passend zu dem Spannzangenadapter ER16 (MAF-208109)

42,25 € *
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Spannzange ER20 Ø 12 mm

Präzisions-Spannzange System ER20 Ø 12 mm
Spannbereich 12 - 11 mm | ohne Überwurfmutter

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Spannzange ER16 Ø12 mm

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Spannzange ER20 Ø 10 mm

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Spannzange ER20 Ø 6,35 mm -- 1/4"

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Spannbereich 6,5 - 5,5 mm | ohne Überwurfmutter

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Spannzange ER20 Ø 6 mm

Präzisions-Spannzange System ER20 Ø 6 mm
Spannbereich 6 - 5 mm | ohne Überwurfmutter

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Spannzange ER20 Ø 4 mm

Präzisions-Spannzange System ER20 Ø 4 mm
Spannbereich 4 - 3 mm | ohne Überwurfmutter

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Schaft 8 mm | zur Aufnahme von OZ Spannzangen (Standard)
inklusive Überwurfmutter | passend zum Fräsmotor sauter FM1000-OFL

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Spannzange ER20 Ø 1/8" (3,175 mm)

Präzisions-Spannzange System ER20 Ø 1/8" (3,175 mm)
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NEU
Spannzange ER20 Ø 3 mm

Präzisions-Spannzange System ER20 Ø 3 mm
Spannbereich 3 - 2 mm | ohne Überwurfmutter

43,73 € *
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FAQs - Häufig gestellte Fragen zu Oberfräsen

1. Worauf sollte man beim Kauf einer Oberfräse achten?

Grundsätzlich ist die Frage der Anwendung zu klären, d.h. ob die Oberfräse stationär an einem Frästisch, im Handbetrieb oder im Wechsel für beides genutzt werden soll.

Für den Handbetrieb sollte darauf geachtet werden, dass die Oberfräse handlich bleibt, nicht zu schwer und mit einer Leistung von ca. 700 bis 1.600 Watt ausgestattet ist.

Im Tischbetrieb empfiehlt sich eine etwas stärkere Oberfräse oder ein Fräsmotor. Effiziente Fräsmotoren mit gutem Wirkungsgrad für den Tisch gibt es bereits ab 1.000 Watt. Bei der Oberfräse ist ein immer wichtigeres Kriterium, dass sie von oben durch den Frästisch in der Höhe einstellbar ist.

Bei Oberfräsen gibt es eine Bandbreite von Markenanbietern (Festool, Trend, Makita, Bosch, DeWalt), die qualitativ sehr hochwertig sind und preislich am oberen Ende rangieren. Preis-/Leistungs-Oberfräsen für den semiprofessionellen und Hobby-Bereich sind beispielsweise Perles Oberfräsen und Triton Oberfräsen.

Achten Sie beim Kauf auch unbedingt auf die Kompatibilität mit Oberfräsen-Zubehör, wie Kopierringe, Parallelanschlag und Führungsschienen-Adapter. Verwandtschaft für kompatibles Zubehör haben Trend Oberfräsen, sowie Oberfräsen von Perles, DeWalt und Elu.

2. Welche Oberfräse eignet sich für Frästische?

Grundlegende Fragestellung: Oberfräse oder Fräsmotor?

  • Oberfräse: Vollwertige Oberfräse in Kombination mit einer Einlegeplatte oder mit einem Oberfräsenlift, z.B. sauter OFL1.0 (Art. Nr. SA-OFL1.0) oder 2.0 (Art. Nr. SA-OFL2.0). Mit Einlegeplatte empfiehlt sich eine Oberfräse mit Höheneinstellung von oben durch den Tisch, wie z.B. die leistungsstarke Trend T14 Oberfräse. Trotz der 2.300 Watt bleibt sie im Handbetrieb sehr gut kontrollierbar. Alternativ und beliebt sind die Triton Oberfräsen von 1.010 Watt (JOF001) über 1.400 Watt (MOF001) bis zur 2.400 Watt starken TRA001. Alle Fräsen verfügen über eine Höheneinstellung von oben durch den Frästisch.
  • Fräsmotor: Sie sind sehr stark im Kommen und werden immer beliebter, wenn es um das richtige Fräsaggregat am Frästisch geht. Fräsmotoren funktionieren ausschließlich mit Fräsliften, wie z.B. sauter Fräslift (Art Nr. SA-OFL2.0-AD43) oder dem schwenkbaren Fräslift OFL3.0 (Art. Nr. SA-OFL3.0). Für diesen Einsatz gibt es sehr effiziente Fräsmotoren aus dem Hause Mafell (1.000 Watt) und der Marke Suhner bis zu einer Leistung von 1.800 Watt und einem Aufnahmeschaft von 12 mm für große Schaftfräser.

3. Welche Materialien kann man mit der Oberfräse fräsen?

Prinzipiell sind Oberfräsen für die Holzbearbeitung entwickelt worden. Gängige Materialien sind Massiv- und Naturhölzer, Plattenwerkstoffe wie Multiplex, Spanplatten und MDF. Ebenfalls lassen sich Mineralwerkstoffe (Corian®, Staron®, Hi-Macs® uvm.), Kunststoffe, Acrylglas und Aluminium fräsen.

Bei allen Materialien achten Sie bitte auf den Einsatz des richtigen Oberfräsers für Ihre Anwendung. Zudem beachten Sie bitte die Herstellerangaben zu den empfohlenen Drehzahlen, die zur Bearbeitung des jeweiligen Werkstoffes eingestellt werden sollten.

FAQs zur Oberfräse als Video:


In diesem Video vom Schreinermeister Heiko Rech werden einige häufig gestellte Fragen rund um die Oberfräse sehr gut für Einsteiger erklärt. Für eine größere Darstellung aktivieren Sie einfach den Vollbildmodus (rechts unten im Video).

4. Was besagt die Normänderung zu Oberfräsen?

Es handelt sich um eine Änderung der europäischen Norm DIN EN 62841-2-17. Infolgedessen dürfen ab dem 21.12.2021 nur handgeführte Oberfräsen auf den Markt gebracht werden, die mit einem Wiederanlaufschutz ausgestattet sind.

5. Was steht hinter diesen Normänderungen und wie wirkt sie sich aus?

Bei der Änderung steht Sicherheit in Vordergrund, denn laut der Norm dürfen nach einer Unterbrechung der Stromversorgung Oberfräsen nicht wieder anlaufen, ohne dass der Leistungsschalter losgelassen und wieder betätigt wird. Für handgeführten Oberfräsen stellt dies kein Problem dar, für stationäre Oberfräsen (z.B. die, die in einem Frästisch verbaut sind) hat das allerdings gravierendere Auswirkungen.

6. Welche Folgen hat das für Oberfräsen in Kombination mit einem Frästisch?

Neue Oberfräsen mit Wiederanlaufschutz, die in den Dauerbetrieb versetzt werden, dürfen nach einer Stromunterbrechung nicht mehr anlaufen. Folglich kann eine Oberfräse, die unter einem Frästisch montiert ist, nach einer Stromunterbrechung nicht wie üblich über einen Sicherheitsschalter wieder eingeschaltet werden. Der Nutzer muss nach jedem Ausschalten unter den Tisch kriechen, um das Werkzeug wieder einzuschalten. Für die allermeisten Aufgaben am Frästisch ein völlig unpraktikables Vorgehen.

7. Welche Optionen haben Holzwerker, die in Zukunft einen Frästisch selbst bauen möchten?

Für den Frästisch-Selbstbau gibt es grundsätzlich drei Optionen:

  • Option 1: Sie kaufen trotzdem eine „alte“ Oberfräse, denn diese dürfen noch so lange verkauft werden, bis der Vorrat aufgebraucht ist, denn diese genießen Bestandsschutz. Bei sautershop sind das primär die Marken Triton und Perles. Um noch in den Genuss einer “alten” (und günstigeren) Oberfräse ohne Wiederanlaufschutz zu kommen, empfehlen wir den rechtzeitigen Kauf.
  • Option 2: Sie wählen die Kombination Oberfräsenlift und Fräsmotor. Wir empfehlen diese Option, weil es für die Arbeit am Frästisch viele Vorteile bietet: sie ist platzsparender, der Fräserwechsel ist einfacher und die Höhenfeineinstellung präziser. Noch wichtiger ist es, dass Fräsmotoren nicht von der Normänderung betroffen sind und können nach wie vor über einen Sicherheitsschalter komfortabel gesteuert werden.
  • Option 3: Als dritte Option bieten einige wenige Hersteller normkonforme Oberfräsen, die auch stationär benutzt werden können. Triton, Dewalt und Trend gehören zu den Marken, die Produkte entweder planen oder jetzt schon anbieten. Diese Oberfräsen sind allerdings noch nicht weit verbreitet und sind zumindest anfänglich kostspieliger, als eine herkömmliche Oberfräse.

8. Wie sieht sautershop die Weiterentwicklung dieses Produktsegments?

Wir verkaufen herkömmliche Oberfräsen und entsprechendes Zubehör so lange der Vorrat reicht. Kunden, die diese Lösungen im Betrieb haben, betreuen wir selbstverständlich nach wie vor mit unserer Expertise.

Mittel- und langfristig ist ein Trend in Richtung Fräsmotor mit Fräslift zu erkennen, denn diese Kombination ist unserer Meinung nach die beste Lösung für die meisten Fräsaufgaben. Das Angebot wird dementsprechend sukzessive um neue Produkte rund um Fräslifte, Fräsmotoren und passendes Zubehör erweitert.

9. Kann ich mich zur Normänderung bei sautershop beraten lassen?

Selbstverständlich stehen wir bei Fragen jederzeit zur Verfügung. Rufen Sie uns einfach unter unserer Servicenummer +49 (0) 8143 99129-0 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@sautershop.de.

10. Was sollte man bei der Wahl der Motorleistung einer Oberfräse beachten?

Meist wird man für den mobilen Einsatz eine Oberfräse geringer oder mittlerer Leistung wählen, weil mit der Leistung auch das Gewicht steigt. Beim Frästisch spielt das Gewicht des Antriebsaggregats jedoch keine Rolle, hier kann man auch große Oberfräsen und Fräsmotoren einsetzen. Allerdings reicht bei den Fräsmotoren meist auch eine Leistung, die etwas geringer ist als die einer entsprechende Oberfräse.

11. Welche Drehzahl sollte beim Fräsen gewählt werden?

Die richtige Drehzahl hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Größe des Fräsers
  • Material
  • Einsatzfeld

Grundsätzlich gilt: Je größer der Durchmesser des Fräsers ist, desto geringer sollte die Drehzahl sein. Bei Vollholz kann man von folgenden Drehzahlen ausgehen:

  • für Fräser mit einem Durchmesser von weniger als 30 mm: 24000 U/min
  • für Fräser von 30 bis 50 mm Durchmesser: von 18000 bis 24000 U/min
  • für Fräser mit 70 mm Durchmesser: 12000 U/min oder weniger

Genauere Angaben auch für andere Materialien finden Sie in der Fachliteratur und/oder in den Herstellerangaben. Die zulässige Höchstdrehzahl sollte keinesfalls überschritten werden. Führen Sie auf jeden Fall Probefräsungen durch, um die richtige Drehzahl zu ermitteln.

12. Wo finde ich die zugelassene Höchstdrehzahl eines Schaftfräsers?

Sie muss auf dem Schaft des Fräsers angegeben sein, zum Beispiel in der Form: n. max. 18.000 bei einem Fräser, der nicht mit mehr als 18000 U/min (Höchstdrehzahl) betrieben werden darf.

13. Welche Vorschubgeschwindigkeit sollte ich beim Fräsen wählen?

Die richtige Vorschubgeschwindigkeit hängt von folgenden Faktoren ab:

  • vom Material
  • vom eingesetzten Fräser
  • von der abgetragenen Materialmenge

 Auch in diesem Fall helfen (neben der Erfahrung) Probefräsungen bei der Ermittlung. Bei zu geringer Vorschubgeschwindigkeit zeigen sich Brandspuren, wenn die Vorschubgeschwindigkeit dagegen zu hoch ist, kommt es in der Fräsung zu Faserausrissen.

14. Was bedeuten die Begriffe ‚Gegenlauf‘ und ‚Gleichlauf‘?

Damit wird die Richtung bezeichnet, in der die Fräse am Werkstück entlanggeführt wird.

  • Im Gleichlauf fräst man, wenn die Oberfräse in der Richtung bewegt, in der sich der Fräser dreht.
  • Im Gegenlauf wird gefräst, indem man die Fräse entgegen der Laufrichtung des Fräsers führt.

Beim Gegenlauffräsen zieht der Fräser die Oberfräse an das Werkstück heran, beim Gleichlauffräsen wird die Fräse vom Werkstück weggedrückt. Bis auf sehr, sehr wenige Aufnahmen muss man immer im Gegenlauf fräsen!

15. Worauf sollte ich bei der Staubabsaugung einer Oberfräse achten?

Je näher am Fräser der Staub abgesaugt wird, desto besser. Manche Oberfräsen saugen den Staub an zwei Stellen ab. Die Leistung lässt sich am besten durch eine praktische Erprobung ermitteln (bei Vorführungen auf Messen oder bei einem befreundeten Holzwerker). Meist ist die Staubabsaugung an einem Frästisch konstruktionsbedingt sehr viel effektiver als bei einer manuell geführten Oberfräse.

16. Wie arbeite ich freihändig mit einer Oberfräse?

Am besten gar nicht. Das freihändige Führen eine normalen Oberfräse ist gefährlich und liefert selten gute Ergebnisse. Man sollte möglichst immer auf eine Führungshilfe (Parallelanschlag, Schablone, Anlaufring usw.) zurückgreifen. Kantenfräsen sind eine Ausnahme, sie werden mit Fräsern mit Anlaufring verwendet und werden deshalb und wegen ihres geringen Gewichts freihändig verwendet.

17. Gibt es Oberfräsen, die für alle Einsatzzwecke gleichermaßen gut geeignet sind?

Die Maschinen der mittleren Leistungsklasse (um 1500 Watt) kommen am ehesten der Vorstellung einer Allround-Fräse nahe. Gleichermaßen gut für alle anstehenden Arbeiten sind sie jedoch nicht, man muss natürlich Abstriche machen: Entweder bei Handlichkeit und geringem Gewicht (hier sind kleine Fräsen mit weniger als 1000 Watt im Vorteil) oder bei der Leistung (dies ist die Oberklasse mit mehr als 2000 Watt). Die Multifunktionsfräsen verschiedener Hersteller können sowohl als Kantenfräse als auch als normale Oberfräse eingesetzt werden und sind insofern besonders flexibel.

18. Welches Zubehör sollte zum Lieferumfang einer Oberfräse gehören?

Um vernünftig mit einer Oberfräse arbeiten zu können, benötigt man mindestens:

  • Parallelanschlag
  • Kopierhülsen
  • Spannzangen

Außerdem sollte zum Lieferumfang natürlich eine Bedienungsanleitung und das Bedienwerkzeug zum Wechseln von Spannzangen und Fräsern gehören. Um dann arbeiten zu können, benötigt man mindestens einen Fräser. Fräser gehören jedoch nicht zum normalen Lieferumfang und müssen separat als Set oder einzeln je nach anstehender Arbeit gekauft werden.

19. Wie unterscheidet sich das Fräsen mit der mobilen Oberfräse vom Fräsen am Frästisch? Was sind die jeweiligen Vor- und Nachteile?

  • Die Oberfräse ist im Vorteil, wenn es darum geht, in größerer Entfernung von der Werkstückkante zu arbeiten. Die Abmessungen des Frästisches stellen hier einen limitierenden Faktor dar.
  • Am Frästisch arbeitet man sicherer und präziser, mit der mobilen Handoberfräse ist man flexibler.
  • Kurze, dünne und schmale Werkstücke lassen sich besser am Frästisch bearbeiten. Große Platten sind besser mit der geführten Oberfräse zu bearbeiten.
  • Serienfräsungen mit den gleichen Maßen lassen sich am Frästisch mit seinen Anschlägen, an denen man entsprechende Vorrichtungen anbringen kann, leichter und schneller ausführen. Wenn man nur eine einzelne Fräsung vornehmen muss, ist es oft schneller und einfacher, zur Handoberfräse zu greifen.

20. Wie führe ich am besten große und tiefe Fräsungen aus?

Die maximale Größe einer Fräsung wird von verschiedenen Faktoren bestimmt z.B. Motorleistung des Antriebsaggregats, Durchmesser des Werkzeugs, Länge des Werkzeugschafts, Hubhöhe der Oberfräse. Auf keinen Fall sollten Sie versuchen, solche Fräsungen in einem Durchgang zu schneiden. Das kann zur Überlastung des Motors und zum Überhitzen der Werkzeugschneiden (wodurch sie abstumpfen) führen. Im schlimmsten Fall kann es auch zum Kontrollverlust über die Handoberfräse oder zum Zurückschlagen des Werkstücks führen. Große und tiefe Fräsungen sollten Sie immer in mehreren Durchgängen fräsen, bei denen jeweils nur eine geringe Materialmenge abgetragen wird.

21. Gibt es eine Größenobergrenze für Fräser, die ich in der Handoberfräse einsetzen kann?

Grundsätzlich sollten Sie bei der händisch geführten Oberfräse nur Fräser mit einem Durchmesser von weniger als 50 mm verwenden. Fräser mit einem größeren Durchmesser sollten nur am Frästisch verwendet werden, wo die auftretenden Kräfte besser beherrscht werden können.