- NEU im Shop
- Sawstop Tischkreissäge
Sawstop Tischkreissäge
Die Sawstop Tischkreissägen bieten den entscheidenden Vorteil in Sachen Anwendersicherheit. Kommt es zum Kontakt mit dem Sägeblatt wird dieses binnen 5 Millisekunden gestoppt und verschwindet unterhalb des Tischs! „Active Injury Migitation“ bedeutet so viel wie „aktive Verletzungsminderung“. Mehr als ein Kratzer am Finger bleibt in der Regel nicht zurück.
Außerdem warten die Tischkreissägen mit cleveren Detaillösungen auf. So findet das maschinennahe Zubehör seinen Platz an oder unter der Tischsäge und ist stets griffbereit.
Die SawStop überwacht das Sägeblatt kontinuierlich mit einem schwachen elektrischen Signal von etwa 5 Volt. Wird das Blatt von menschlicher Haut berührt, verändert sich das Signal messbar – denn der menschliche Körper leitet Strom deutlich besser als Holz. Das System erkennt diesen plötzlichen Spannungsabfall innerhalb von Millisekunden und aktiviert sofort die Sicherheitsbremse. Holz hingegen ist nicht leitfähig, sodass das Signal unverändert bleibt und kein Eingriff erfolgt.
Durch die elektrische Leitfähigkeit bzw. die Kapazität der Haut wird ein messbarer Signalabfall ausgelöst – das System erkennt diesen innerhalb von wenigen Millisekunden.
Sobald das System einen Spannungsabfall am Sägeblatt erkennt – typischerweise innerhalb von ca. 25 Mikrosekunden nach Hautkontakt – wird ein dünner Draht im Bremssystem durchgebrannt. Dieser Vorgang löst eine vorgespannte Feder aus, die einen Aluminiumblock (den sogenannten Brake Pawl) mit hoher Geschwindigkeit in die rotierenden Zähne des Sägeblatts drückt. Dadurch wird das Blatt in weniger als 5 Millisekunden gestoppt und gleichzeitig unter die Tischplatte zurückgezogen. Die Bewegung ist so schnell, dass in der Regel nur eine kleine Hautabschürfung entsteht – schwerere Verletzungen werden vermieden.
Das SawStop-System reagiert ausschließlich auf direkten Hautkontakt. Wenn Sie Handschuhe tragen, kann dieser Kontakt durch das Material abgeschirmt werden – das System löst daher erst aus, wenn die Haut tatsächlich die Klinge berührt. WICHTIG: Das Tragen von Handschuhen bei rotierenden Werkzeugen, wie einem Sägeblatt, ist verboten! DGUV Regel 109-017: "An drehenden Teilen dürfen keine Handschuhe getragen werden." Zudem besteht bei Handschuhen die Gefahr, dass sich das Material im rotierenden Sägeblatt verfängt, was zu schwereren Verletzungen führen kann. Daher wird grundsätzlich davon abgeraten, Handschuhe beim Arbeiten an der Tischkreissäge zu tragen.
Ja. Solange keine leitfähige Verbindung zwischen der Haut und dem Sägeblatt besteht – etwa durch feuchtes Holz, leitfähigen Staub oder statische Aufladung – erkennt das System keinen Hautkontakt und löst nicht aus. Der Kontakt mit trockenem Holz allein, selbst wenn es mit der Hand gehalten wird, führt in der Regel nicht zur Auslösung des Sicherheitssystems.
Ja, unter bestimmten Bedingungen kann das System auslösen. Sehr nasses, frisches (grünes) oder druckbehandeltes Holz kann leitfähig genug sein, um das Sicherheitssystem zu aktivieren. In solchen Fällen empfiehlt es sich, das Material vorab im Bypass-Modus zu testen. Dabei erkennt das System, ob das Werkstück leitfähig ist – die Kontroll-LED blinkt rot, wenn eine mögliche Auslösung zu erwarten ist.
Ja, in bestimmten Fällen kann das System unbeabsichtigt auslösen – etwa beim Kontakt mit Metallteilen wie Nägeln, Schrauben oder Aluminium, bei sehr feuchtem Holz oder bei Materialien mit starker statischer Aufladung. Zudem führt die SawStop-Säge kontinuierlich Selbsttests durch. Erkennt das System dabei eine Fehlfunktion, wird der Motorstart automatisch verhindert, um maximale Sicherheit zu gewährleisten.
Das SawStop-System kombiniert elektronische und mechanische Komponenten. Ein elektronisches Überwachungssystem erkennt Veränderungen im Signal am Sägeblatt. Sobald ein Hautkontakt festgestellt wird, löst es eine mechanische Einheit aus: Eine gespannte Feder treibt einen Aluminiumblock (Brake Pawl) in das rotierende Sägeblatt, um es in Millisekunden zu stoppen.
Das SawStop-System stoppt das Sägeblatt in weniger als 5 Millisekunden nach Erkennung eines Hautkontakts. Die Reaktionszeit kann leicht variieren: Bei grobzahnigen Sägeblättern erfolgt der Stopp tendenziell etwas schneller, bei feinzahnigen Blättern eher im oberen Bereich dieser Zeitspanne. In den meisten Fällen führt die schnelle Reaktion lediglich zu einem leichten Kratzer. Bei sehr hoher Annäherungsgeschwindigkeit können jedoch auch tiefere Verletzungen auftreten – schwere Schnittverletzungen werden jedoch in der Regel vermieden.
Aktuell gibt es kein anderes Sicherheitssystem für Tischkreissägen, das eine vergleichbare Kombination aus Zuverlässigkeit, Reaktionsgeschwindigkeit und Praxistauglichkeit wie SawStop bietet. Das System ist seit über 20 Jahren weltweit im Einsatz und hat sich in mehreren Hunderttausend Maschinen bewährt – ohne bekannte Fehlaktivierungen im normalen Betrieb. Gleichzeitig sind die Anschaffungs- und Betriebskosten vergleichsweise gering im Vergleich zu anderen komplexen Sicherheitstechnologien, etwa kamerabasierten oder sensorischen Systemen. Andere Ansätze existieren, sind jedoch deutlich aufwendiger in Technik und Wartung – und bislang nicht in vergleichbarem Umfang am Markt etabliert.
Nach einer Auslösung kann das Sägeblatt in etwa 50 % der Fälle noch wiederverwendet werden. Dazu sollte der Aluminiumblock durch leichte Hammerschläge vorsichtig entfernt werden. Anschließend muss das Sägeblatt sorgfältig geprüft werden, um sicherzustellen, dass keine Zähne fehlen oder Risse entstanden sind. Sollte das System durch Hautkontakt ausgelöst werden, bietet SawStop nach einer Überprüfung in unserem Labor eine kostenlose Austausch-Bremskartusche an. Diese Vorgehensweise gewährleistet höchste Sicherheit und ermöglicht zugleich eine möglichst kosteneffiziente Wiederinbetriebnahme.
Die Bremskartusche (Brake Cartridge), welche Elektronik, Feder und Aluminiumblock enthält, muss nach einer Auslösung immer ersetzt werden. Das Sägeblatt kann in etwa 50 % der Fälle nach einer Prüfung wiederverwendet werden. Manche Nutzer lassen das Blatt reparieren, andere tauschen es aus.
Eine Standard-Bremskartusche (TSBC-10R3) kostet regulär etwa 89 €. Nach einer echten Auslösung würden wir die Bremskartusche selbstverständlich kostenfrei ersetzen. Die Kosten für das Sägeblatt kommen zusätzlich hinzu und beginnen bei etwa 39 € für ein Standardblatt. In rund 50 % der Fälle kann das Sägeblatt jedoch erneut verwendet werden, sodass in diesen Fällen keine oder nur geringe Ersatzkosten anfallen.
Der Austausch der Bremskartusche dauert etwa 90 Sekunden. Nach dem Einsetzen einer überprüften oder neuen Klinge kann die Arbeit sofort fortgesetzt werden.
Ja, die Professional Cabinet Saw (stationäre Tischkreissäge) wird ab Oktober 2025 in Europa erhältlich sein. Vertrieb und Service erfolgen über den Fachhandel.
SawStop eignet sich sowohl für Hobbyanwender als auch für professionelle Nutzer. Das Sortiment umfasst sowohl eine stationäre Tischkreissäge (Cabinet-Saw) Sägen für die Werkstatt als auch kompakte Modelle für den mobilen Einsatz. Besonders empfehlenswert ist SawStop überall dort, wo hohe Sicherheitsanforderungen gelten – etwa in Werkstätten oder im gewerblichen Umfeld.
Das Sicherheitssystem ist automatisch aktiv, sobald die Maschine mit Strom versorgt wird. Es führt kontinuierliche Selbsttests durch und ermöglicht den Motorstart nur, wenn alle Komponenten ordnungsgemäß funktionieren.
Ja. Im sogenannten Bypass-Modus können Sie das Sicherheitssystem vorübergehend deaktivieren, um leitfähige Materialien wie nasses Holz oder Aluminium zu bearbeiten. Während dieses Modus ist die Bremse deaktiviert, und die LED zeigt durch Blinken an, dass leitfähiges Material erkannt wurde.
Das System führt kontinuierliche Selbstprüfungen durch. Wird ein Fehler erkannt, wird der Motor automatisch gesperrt und ein Fehlercode angezeigt. Der Motor kann erst wieder gestartet werden, wenn der Fehler behoben wurde.